Kirche und ihre Gemeinden als Mitgestalterinnen der Energiewende - gerecht und partizipativ

Mitgestalter Kirche



Kirche und ihre Gemeinden als Mitgestalterinnen der Energiewende
- gerecht und partizipativ


Der Beschluss des Deutschen Bundestages, aus der Kernenergie auszusteigen und in Deutschland eine Energiewende zu erneuerbaren Energien hin vorzunehmen, macht es erforderlich, die einzelnen Bürgerinnen und Bürger für den notwendigen Bewusstseinswandel und die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu sensibilisieren und zu aktivieren. Es sind Verhaltensänderungen eines jeden Einzelnen in seinem Lebensumfeld ebenso notwendig wie die Sensibilisierung für Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten.

24,2 % der Bevölkerung in Deutschland sind Mitglied der Katholischen Kirche. In den 27 Bistümern bestehen 11.085 Pfarreien und sonstige Seelsorgestellen. Die Gemeinden und Seelsorgeeinheiten sind relativ kleinteilig strukturiert und in ihrer Aufgabenwahrnehmung von einer breiten ehrenamtlichen Tätigkeit mitgeprägt, sowohl in verantwortlichen Gremien als auch in den täglichen Aktivitäten der Gemeinde. Jedes einzelne Kirchenmitglied ist gleichzeitig auch Mitgestalter der Energiewende.

Am Beispiel der Energiewende ist es möglich, die Aspekte der Teilhabegerechtigkeit und der sozialen Gerechtigkeit - national wie international - nicht nur zu diskutieren, sondern auch zu praktizieren. Die Bedeutung des eigenen Handelns und die eigene Einflussmöglichkeiten können auf breiter Basis erfahren und umgesetzt werden.

Die bundesweite Ausstrahlung des Projektes ergibt sich insbesondere aufgrund der zwar kleinteiligen, aber bundesweiten Struktur der Katholischen Kirche und der aktiven Einbindung der Gemeinden vor Ort. Für jede einzelne Veranstaltung wird in den jeweiligen Veröffentlichungen der Gemeinden geworben und berichtet. Je nach regionaler Situation ergeben sich überregionale Berichterstattungen. Eine bundesweite Darstellung gegenüber der Öffentlichkeit erfolgt zum Jahresende 2014 mit einer schriftlichen Dokumentation u.a. über diese Homepage; sowie in einem ersten Schritt bereits beim Katholikentag 2014.




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